MUSIK-KINESIOLOGIE

 

Zur Zeit wird in Österreich keine Ausbildung angeboten !!


Die Musik-Kinesiologie Ausbildung umfasst sechs Seminare, in denen  die verschiedensten Techniken zu kreativen Stressablösung erlernt und  angewandt werden. Diese umfassende Ausbildung richtet sich vorwiegend an  Berufs- und Hobbymusiker sowie Musikpädagogen.

Seminar I - Die Emotion in der Musik  

Das  Seminar vermittelt Einblicke in die emotionale Einstellung zum eigenen  Instrument, zur Musik und zum Bühnenauftritt. Wir lernen die wichtigsten  Grundtechniken des One-Brain-Systems kennen. Themen sind die  Einstimmung in die Musik, Motivation zur Bühnenarbeit, Lampenfieber,  Dreidimensionalität in der Musik und Raumempfinden. Die Instrumente werden  erstmalig in ihrer mythischen, materiellen (Material wie Holz, Metall,  etc.) sowie geistigen Bedeutung in einer groß angelegten Balance auf  Stressfaktoren hin geprüft, denn der Musiker wählt weder das Material,  die Form oder den Klang zufällig und ist mit seinem Instrument  jahrzehntelang in einer Partnerschaft verbunden. Erfahrungsgemäß wirkt  sich diese Balance deutlich auf die Tonqualität in Gesang und  Instrumentalspiel aus

Seminar II  - Die Strukturelemente in der Musik

In  diesem Seminar stehen die strukturellen Faktoren der Musik wie  Einzeltöne, Intervalle, Tonarten und Komposition im Vordergrund. Dabei  geht es um Stressablösung bei speziellen musikalischen Problemen des  Musikers. Warum habe ich Intonationsprobleme? Warum bereiten bestimmte  Intervalle Mühe? Warum fallen mir in der Praxis einige Tonarten leicht,  andere schwer? Was nehme ich von einer Komposition intuitiv war? Wir  lernen neue Hilfsmittel zur Stressablösung kennen wie das  Farb-Ton-Barometer und das Intervallbarometer.
Im Vordergrund  steht das "farbige Musizieren". Außer den Balancen zu diesem Thema  führen wir noch eine interessante Ton-Farb-Übung durch. Wir bitten die  Teilnehmer, außer dem Instrument und den Noten, Farbstifte und die Kopie  eines Notenblattes aus einem Stück mitzubringen, das im Seminar  angespielt wird. Dieses kopierte Notenblatt dient als Grundlage für eine  farbige Gestaltung.

Seminar III - Die Motivation im Musikunterricht

Das  Seminar stellt nicht so sehr das kinesiologiesche Testen in den  Vordergrund, sondern das praktische kreative Arbeiten mit Musik. In  dieser Hinsicht wurde der Inhalt dieses Seminars neu überarbeitet, um  den Teilnehmern noch mehr Facetten anbieten zu können. Ein wesentlicher  Teil dieses Seminars ist dem Thema Musik und Farbe gewidmet. Aber auch  der Umgang mit Schülern, bzw. deren Motivation. Ein Schwerpunkt ist das  Thema Atempolarität(solar-lunar). Kinesiologische Übungen aus dem  "Brain-Gym" Programm runden dieses Seminar ab.

Seminar IV - Quellen der Kreativität

Aus  welche Quelle wird eigentlich die schöpferische Kraft gespeist, von der  ein Künstler zehrt? Die Antwort mag sein: natürlich aus der Kunst, die  er ausübt. Das ist aber viel zu eng gesehen, denn Kreativität ist ein  Ausdruck dessen, wie man lebt, wie man Energien umsetzt und welche  Offenheit für verschieden Quellen man besitzt. Diese können in einem  ganz anderen Bereich liegen als in dem eigentlichen Studiengebiet. In  diesem Seminar gehen wir gezielt diesen Fragen nach und gestalten  Balancen dazu:

 Was  sind schöpferische Antriebskräfte? Wie setze ich meine inneren  Schaffensimpulse in Gang? Was ist unter einer außerordentlichen Leistung  zu verstehen? Welche anderen Künste dienen als Quelle meiner  Kreativität?

 Wir  befassen uns mit den Phasen des kreativen Prozesses und betrachten die  schöpferische Kraft aus der Sicht der Mudras, die einst von Künstlern  für Künstler geschaffen wurden.

Seminar V - Selbstdarstellung und Ausdruckskraft 

Mit  der Selbstdarstellung haben viele Künstler Probleme, da sie außer ihrem  Können auch einen Teil von sich selbst preisgeben. Der Schwerpunkt  dieses Seminars liegt auf den Fragen: Bin ich bereit mich auf der Bühne  zu zeigen? Wie viel Energie des künstlerischen Schaffens kommt "rüber"?  Wodurch verstärke ich den Dialog mit dem Publikum? Interessante Hilfen  Für die Beantwortung dieser Fragen sind die individuellen Ausdruckkräfte  aus astrologischer Sicht mit den Sternzeichen und Planetenkarten.

Außerdem  werden die Intervalle noch einmal aus einem anderen Blickwinkel  betrachtet.: Intervalle stellen Beziehungen dar, sei es im Sinne eines  großen und kleinen Ensembles auf der Bühne oder privat. Die Musiker  erfahren durch eine entsprechende Balance, zu welchem Intervall bzw.  Beziehungstyp sie tendieren, mit welchem oder welchen "Beziehungstyp"  sie Probleme haben, und erleben, dass die Ausdrucksstärke wesentlich  davon abhängt, dass man seinen eigenen Typus und den anderer Kollegen  bei enger musikalischer Zusammenarbeit stressfrei lebt.

Seminar VI - Musik-Kinesiologie-Practitioner

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, Musik ganzheitlich wahrzunehmen, darzubieten und zu lehren.

 Das heißt im Einzelnen:

  • eine Balance zwischen Perfektionsanspruch und psychischer Stabilität

  • eine Harmonisierung von körperlicher Leistung, emotionaler Ausdruckskraft und geistiger Haltung zum künstlerischen Schaffen

  • die Fähigkeit, Probleme und Stresssituationen des Musikerberufes kreativ zu lösen

  • die  Fähigkeit im Unterricht von Nachwuchsmusikern das musikpraktische  Können in Einklang mit einer positiven Persönlichkeitsentwicklung zu  bringen.

Der Musiker hat hier die  Gelegenheit, seine kinesiologieschen und pädagogischen Fähigkeiten zu  üben, indem er selbst Balancen an Musikern durchführt und anhand von  Gruppenarbeit demonstriert, wie er mit spezifischen Stresssituationen  auf der Bühne und im Musikerberuf umgeht. Ein bekanntes Thema ist die  hierarchische Struktur im Orchester und in der klassischen Kammermusik.  Wie geht eine Gruppe Musiker mit den Anweisungen des Dirigenten um, wie  mit der Hierarchie im Streichquartett? Ein anderes Thema ist die  schnelle Bereitstellung von Energie für künstlerische Höchstleistungen  wie im Konzert, im Wettbewerb oder bei Tonaufnahmen. Es ist ein  kreativer und ganz praxisbezogenes Seminar das dem Musiker und  Musikpädagogen dazu dient, Erfahrungen als Solist und Ensemblemitglied  für seine eigene Praxis, für seinen Lehrunterricht und für die  Unterweisung in Stress Release an anderen Künstlern zu gewinnen. Wichtig  ist auch die Selbstdarstellung, d.h., wie stehe ich zu meinem  Bewerbungsmaterial, wie manage ich mich optimal? Was bin ich mir als  Künstler finanziell wert? Hierzu ist es ratsam, eigenes Prospektmaterial  und vor allem ein Künstlerfoto mitzubringen.

Im  Abschluss wird geprüft, wie kreativ ein Teilnehmer mit typischen  Problemstellungen des Musikerberufes umgeht. Nach erfolgreichem  Abschluss wird die Bezeichnung "Musik-Kinesiologie®- Practitioner"  verliehen mit einem Zertifikat für Musik-Kinesiologie®-Einzelberatungen.