MUSIK-KINESIOLOGIE

 

MUSIK - SEELE – HARMONIE

 

MUSIK – KINESIOLOGIE

 

EIN GANZHEITLICHES, KREATIVES AUSBILDUNGSKONZEPT STELLT SICH VOR

   

DIE DIMENSIONEN DER MUSIK-KINESIOLOGIE

  • Musik-Kinesiologie als Hilfe bei Problemen von Musikern und Künstlern

    - Lampenfieber, Vorbereitung auf Wettbewerbe, Auftritt,

    - Förderung des kreativen Potentials, Ausstrahlung, Inspiration,

    - Verspannungen, das Verhalten im Orchester, u.v.w.


  • Musik-Kinesiologie als neue Therapieform, welche Heilung unterstützt

    - Heilsame Wirkung von Instrument, Klang,

    - Freiklängen, Musikstücken, Stimme, u.v.m.


  • Musik-Kinesiologie als ein Musikalischer Weg zur Spiritualität

    - Verbindung zwischen Spiritualität, Musik und Musiker integrieren

      und damit verbunden eine Vertiefung der ganzheitlichen Sichtweise

      im Zusammenspiel von Körper, Seele, Geist.

 

Musik hat mit Energie in all ihren Facetten zu tun und wirkt direkt auf die Dreifachstruktur des Menschen: Körper, Seele, Geist.

Ihre  Vibration versetzt den physischen Körper in Schwingung, ihr Rhythmus  regt die Lebenskraft an, Musik löst Emotionen aus und wirkt auf die  mentale Bilderwelt ein. In diesem Sinne wirkt Musik (= TÖNE =  SCHWINGUNG) ordnend und formend auf die inneren Kräfte des ganzen  Menschen und ist auf Grund dieser Qualität auch seit jeher eng mit  Heilung verknüpft. (Es ist nicht Zufall, dass es viele Ärzte gibt, die  auch gute (Amateur-)Musiker sind, bzw. Musiker, die auch Medizin  studieren).

Heute sind viele professionelle Musiker so stark  absorbiert von den technischen Aspekten der Musik oder so sehr mit der  eigenen Person beschäftigt, mit ihrer Karriere und den geschäftlichen  Angelegenheiten, dass ihnen der heilende Aspekt der Musik und damit  ihres Berufes selten bewusst wird.

Hiervon genauso betroffen ist  der Berufsstand des (Instrumental-)Musik-Pädagogen. In unserer Zeit  drängt alles nachSchnellreife. Musik wird mehr und mehr zum jugendlichen  Hochleistungssport (Konkurrenzdenken in Wettbewerbssituationen) oder  zur Massenware.

Sich dieser Strömung zu entziehen und statt  dessen den Focus auf Qualität und Zeit zu reifen zu richten, ist für den  sich seiner selbst nicht bewussten Musikpädagogen nicht leicht.

Hauptanliegen  der MUSIK-KINESIOLOGIE ist es, die Verbindung zwischen Musik, Emotion  und Individuum wieder herzustellen. Sprich ganzheitlich fähig zu sein,  Musik zu übertragen. Es wird in diesem Konzept also auch sehr auf die  energetische Wirkung der Musik auf den Menschen hingewiesen, wie man  Elemente der Musik im Sinne von persönlicher Entwicklung, und vielleicht  sogar Heilung anwenden kann. Die Arbeit mit musikalischen Energien,  kann einem Menschen hilfreich sein und Unterstützung geben in Prozessen  der inneren Entwicklung, der Kraftentfaltung, der Ganzwerdung und  Heilung, da sie den ganzen Menschen erfasst.

 Das Thema Heilung  taucht also durchaus verstärkt auf in der Musik-Kinesiologie - ist Musik  doch das beste Heilmittel für unsere Seele und wir Musiker haben dieses  Heilmittel eigentlich stets zur Verfügung, ohne uns dessen bewusst zu  sein.

 

WER SIND DIE URHEBER DER MUSIK-KINESIOLOGIE ?

DR.  ROSINA SONNENSCHMIDT und HARALD KNAUSS, beide ursprünglich  Berufsmusiker, haben das Konzept der Musik-Kinesiologie als Musiker für  Musiker kreiert. Beide haben über ihr Musikstudium hinaus,  Sensitivitätsschulung in England, kinesiologische Ausbildung und vieles  mehr absolviert, bevor es zur Kreation des Ausbildungszweiges  Musik-Kinesiologie kam.

DR. ROSINA SONNENSCHMIDT hat auch  monatelange Forschungsarbeit in Indien betrieben, wo Ganzheitlichkeit in  der Musik einen völlig anderen Stellenwert hat, als bei uns im Westen.

 

VERBINDUNG -  MUSIK UND KINESIOLOGIE

Kinesiologie  ist heute als bioenergetische Methode schon weitgehend bekannt. Das  griechische Wort kinesis bedeutet "Bewegung" Kinesiologie ist also die  Lehre von der Bewegung und befasst sich mit den Energiekreisläufen im  menschlichen Organismus. Dem Zusammenhang zwischen Denken, Fühlen und  Köpergefühl wird hierbei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der Mensch  wird also in seiner Ganzheitlichkeit gesehen: Körper, Geist und Seele.  Man geht davon aus, dass der Mensch in Harmonie mit sich selbst ist,  wenn das Gleichgewicht (= gleichschenkeliges Dreieck) zwischen Körper,  Geist und Seele in Balance ist. Die Lebensenergie fließt frei, der  Mensch ist gesund, fühlt sich gut, ist in Bewegung, d.h. fähig, sich dem  Fluss des Lebens anzuvertrauen und zu überlassen. Er ist nicht von  Ängsten blockiert, er hat ein gutes Gefühl in und mit sich selbst und  dadurch ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl und strahlt  dies nach außen aus. Aus diesem Sein heraus hat er Zugang zu seiner  Kreativität, sprich Schöpferkraft. Das wiederum macht ihn unabhängig: Er  findet in sich die für ihn gesunde Richtschnur seines Lebens und ist  frei von Fremdbestimmtheit, sprich ungesunder Anpassung. Er übernimmt  die Verantwortung für das, was er erfährt.

Ist auch nur ein  Schenkel dieses Dreiecks länger oder kürzer, verändert sich automatisch  das gesamte Dreieck. Es kommt dann zu so genannten Energieblockaden, die  uns daran hindern, das zu erleben, was wir eigentlich erleben wollen.  Die Kinesiologie bietet hier Hilfsmittel, den so genannten negativen  Stress, der blockiert, aufzulösen und den freien Fluss der Lebensenergie  wieder herzustellen. Das Grundprinzip der Kinesiologie lautet also:  Wenn der Energiekreislauf ungehindert fließen kann, ist der Mensch mit  sich in Harmonie, es besteht ein Gleichgewicht in seiner  Dreidimensionalität Körper, Geist und Seele, er ist energiegeladen.

 

 WAS HAT DAS NUN ALLES MIT MUSIK ZU TUN ? 

Der  Berufstand des Musikers ist ganz sicherlich prädestiniert dazu, sich  mit Stressphänomenen sehr spezieller Art auseinander zusetzen. Das Thema  Lampenfieber, ist so ziemlich jedem Musiker, auf welche Art auch immer,  bekannt. Die Tatsache, dass wir uns hier auf der Bühne präsentieren und  es wagen, einen Komponisten zu interpretieren, ist allein schon  wagemutig. Dass wir hierbei unsere innersten Emotionen offenbaren, d.h.  uns öffnen und auch der Verletzlichkeit aussetzen, ist ein weiteres,  nicht zu leugnendes Phänomen. Je mehr Selbstwertgefühl der Musiker hier  besitzt und in sich die Sicherheit spürt, umso schöner wird sich der  Austausch zwischen ihm und dem Publikum gestalten. Blockaden, die sich  auf der Bühne einstellen, sind individuell sehr verschieden und hier  bietet die Kinesiologie die Möglichkeit, diese bewusst zu machen, ans  Licht zu bringen. Alles, was wir im Bewusstsein haben, können wir  verändern. Alles, was im Unterbewusstsein liegt, entzieht sich unserem  schöpferischen, kreativen Handeln. Lampenfieber bedeutet also nichts  anderes, als dass der Künstler auf der Bühne nicht 100% Energie zur  Verfügung, hat für den künstlerischen Ausdruck. Er ist blockiert und  braucht Energie, um sich energetisch im Gleichgewicht zu halten.

Dr.  Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss haben dieses Phänomen, neben  vielen anderen, die den Berufszweig des Musikers betreffen, zum Anlass  genommen, das Konzept und Ausbildungssystem der MUSIK-KINESIOLOGIE zu  entwickeln. Eine Methode von Berufsmusikern für Berufsmusiker, die die  sehr speziellen Themen dieses Berufsstandes angemessen behandeln kann.

Da  die Beziehung zwischen Musik und Individuum nicht bewusst in der  Musikausbildung stattfindet, laufen gerade in der Musik viele Dinge über  unser Unterbewusstsein. In der traditionellen Ausbildung geht es meist  zuerst um Leistung. Leistung bringen müssen setzt uns automatisch unter  Druck, kinesiologisch gesprochen: schafft Blockaden. Diese Blockaden  wiederum verhindern den freien Fluss an Lebensenergie, den wir  brauchen, um optimal unserer Kunst Ausdruck zu geben. Schon die simple  Aussage "Emotion in der Musik" beinhaltet für viele Musiker bereits einen  riesigen Zwiespalt, weil sie einerseits auf der Bühne keine privaten  Emotionen zeigen möchten, wollen, können, dürfen, andererseits ihr Spiel  aber emotional durchdrungen sein sollte - so der Anspruch an sich  selbst oder von außen gefordert. Was steht dahinter? Mit vielen Aspekten  in der Musik gehen wir heute ohne nachzudenken um.

Wir spielen  ein Instrument und wissen wenig davon, was es als Symbol für uns  bedeutet, welche emotionale Information es in sich trägt. In der  Musik-Kinesiologie geht es also darum, die einzelnen Elemente der Musik  nicht nur analytisch und begrifflich zu sehen, also auf die Art und  Weise unserer linken Gehirnhälfte, sondern die ganzheitliche Betrachtung  der Musik zurückzugewinnen, wobei die Interpretation der Erlebensweise  der rechten Gehirnhälfte eine wichtige Rolle spielt. Musik ist Emotion.  Daher ist es nur umso verständlicher, wie sehr unsere ungeklärten  Emotionen (= nicht bewussten) ein beachtliches Hindernis sein können,  wenn wir uns kreativ ausdrücken wollen mit dem Medium Musik. Fast immer  sind zentrale negative Glaubenssätze Ursache unserer  Kreativitätsblockaden. Negative Glaubenssätze sind genau das, nämlich  Glaubens-Sätze und keine Tatsachen. Hier passt die Kinesiologie als  Lehre von der Bewegung, von Lebensenergie natürlich gut her mit ihrem  Handwerkzeug, diese unbewussten Glaubenssätze, die emotionale Blockaden  schaffen, aufzulösen.

Auch im Wort EMOTION steckt ja das Wort Bewegung (engl. EMOTION Bewegung).

Die  ganzheitliche Betrachtung beim Erfahren von Musik eröffnet auch für den  Musikpädagogen ein unbegrenztes Feld neuer Möglichkeiten, zu lehren und  Wissen weiterzugehen. Gerade in der heutigen Computer- und  Bildschirm-Epoche, wo lehren und lernen fast ausschließlich auf  zweidimensionaler Ebene stattfindet (=Überbetonung des analytischen  Denkens) bietet der ganzheitliche Ansatz ein wertvolles Gegengewicht.  Davon abgesehen kann die Musik-Kinesiologie motivieren, die Arbeit als  Musikpädagoge wieder wertzuschätzen und zu lieben, und helfen, so manche  Frustration zu überwinden, die heute mit dem Gruppen- und  Einzelunterricht in Musik ohne Zweifel verbunden sind. Die Möglichkeit,  eine Musik-Kinesiologie-Ausbildung in Österreich zu absolvieren, ist  seit dem Jahre 2000 gegeben. Ebenso ist es möglich, in  Wochenend-Seminaren und Workshops in den Bereich hineinzuschnuppern.